Bis zu eine Viertelmillion Euro für Agri-PV-Anlage
Die Planung für die Agri-Photovoltaikanlage in Söven hat die Bezirksregierung Arnsberg überzeugt: Im Rahmen eines Landesprogramms NRW erhielt die Hennef Power Generation einen Zuwendungsbescheid von bis zu 25 Prozent der Gesamtausgaben oder bis zu 250.000 Euro. Eine starke Unterstützung für das Agri-Photovoltaik-Kraftwerk „Söven 1“, das bei einer geplanten Kapazität von 1 Megawatt Peak (MWp) weiterhin die bisherige landwirtschaftliche Nutzung ermöglicht.
Die Antragstellung während des kurzen Bewerbungszeitraums war erfolgreich und die Entscheider des Landesprogramms NRW für „Rationelle Energieverwendung, Regenerative Energien und Energiesparen“ wählten „Söven 1“ als förderwürdiges Projekt aus. Mit dem Zuwendungsbescheid wird die Errichtung der Agri-Photovoltaikanlage mit maximal 25 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben bezuschusst. Konkret bedeutet das eine bewilligte Zuwendung von bis zu 250.000 Euro für das Leuchtturmprojekt in Hennef, für das Anfang Januar 2025 der Antrag auf Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens gestellt wurde. Die Förderzusage erleichtert den wirtschaftlichen Betrieb, denn die Herstellungskosten für eine Agri-PV-Anlage liegen deutlich über denen einer konventionellen Anlage.
Schafe grasen unter PV-Modulen
Auf rund 9.500 Quadratmetern plant die Hennef Power Generation das Agri-Photovoltaik-Kraftwerk mit einer maximalen Leistungskapazität von 1 Megawatt Peak (MWp). Die damit erzeugte Strommenge wäre in der Lage, bis zu 750 Haushalte im Durchschnitt mit Strom zu versorgen. Gegenüber einer konventionellen Freiflächenanlage bleibt bei Agri-PV die landwirtschaftliche Nutzung erhalten. Unter den höher aufgeständerten Solarmodulen werden auch künftig Schafe grasen – und dabei vor Sonne und Regen geschützt sein.
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